05.01.2018
Bayerischer Tarifdschungel

Zur Verbesserung der Mobilität im ländlichen Raum hat der Landtag bereits 2012 ein Förderprogramm bewilligt. Es startete mit jährlich 2,25 Millionen Euro und wird im diesjährigen Nachtragshaushalt 3,5 Millionen Euro umfassen. Zum ersten Mal seit Jahren steigen heuer auch wieder die ÖPNV-Zuweisungen an Kommunen – von 51 auf 75 Millionen Euro. Die Freien Wähler verweisen aber darauf, dass ÖPNV-Mittel jahrelang zusammengestrichen wurden. „Von 2003 bis 2017 beliefen sich die Kürzungen auf insgesamt 884 Millionen Euro“, betont FW-Vizechef Thorsten Glauber.

Derzeit haben nur 37 von 71 Landkreisen aktuelle Nahverkehrspläne. Das Verkehrsministerium sieht dennoch keinen Grund, den Druck auf die restlichen 34 zu erhöhen. Auch die Freien Wähler halten das nicht für zielführend. Grund für die mangelnde Abstimmung beim ÖPNV sei vielmehr der jährliche Fahrplanwechsel der DB. „Die Kommunikation seitens der Bahn ist sehr spärlich, und wenn plötzlich Züge entfallen und sich Fahrzeiten ändern, schauen viele Kunden in die Röhre“, unterstreicht FW-Mann Glauber.

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