266 m über dem Meeresspiegel und ganz im Süden Oberfrankens liegt die gut 1200 Jahre alte Königsstadt mit ihren rund 31.000 Einwohnern, in der im Jahre 900 Ludwig das Kind zum König gewählt und auch gekrönt wurde. Sie ist seit 2005 Teil der Metropolregion Nürnberg und gehört der Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim an. Vier ortsansässige Brauereien gibt es noch, deren Bier im Sommer am liebsten „auf den Kellern“ getrunken wird. Der Kellerberg mit seinen uralten Eichen und den mehr als 20 bewirtschafteten Felsenkellern ist nicht nur zum Annafest ein beliebter Treffpunkt für die Forchheimer und ihre Gäste. Gerne werden den interessierten Besuchern auch Sehenswürdigkeiten wie das Rathaus mit seinen Fachwerkschnitzereien, die Kaiserpfalz, die St.-Martins-Kirche, das Katharinenspital und die erhaltenen Reste der Stadtbefestigung gezeigt. Industriebetriebe, Groß- und Einzelhandelsfirmen und zahlreiche Handwerker haben sich in der Stadt und am Stadtrand angesiedelt und schaffen viele Arbeitsplätze. Bedingt durch die Ausweisung neuer Baugebiete, die gute medizinische Versorgung sowie die zahlreichen Schulen vor Ort steigt die Einwohnerzahl seit 2007 stetig.

Das „Tor zur Fränkischen Schweiz“, wie Forchheim auch genannt wird, ist Verwaltungssitz des Landkreises Forchheim mit seinen rund 114.000 Einwohnern. Zahlreiche archäologische Funde weisen nach, dass der Landkreis bereits vor 7.000 Jahren besiedelt war.
Zum Landkreis Forchheim gehören die Städte und Gemeinden Dormitz, Ebermannstadt, Effeltrich, Eggolsheim, Egloffstein, Forchheim, Gößweinstein, Gräfenberg, Hallerndorf, Hausen, Heroldsbach, Hetzles, Hiltpoltstein, Igensdorf, Kirchehrenbach, Kleinsendelbach, Kunreuth, Langensendelbach, Leutenbach, Neunkirchen am Brand, Obertrubach, Pinzberg, Poxdorf, Pretzfeld, Unterleinleiter, Weilersbach, Weißenohe, Wiesenthau und Wiesenttal.
Zu den Kreiseinrichtungen zählen u. A. der Wildpark Hundshaupten und die Kirschenversuchsanlage in Hiltpoltstein.

Bilder aus Stadt und Landkreis Forchheim