Liebe Wanderfreunde,

auf dieser Seite stelle ich Ihnen einige Wanderstrecken in der Fränkischen Schweiz vor. Empfehlen kann ich Ihnen unsere Gasthäuser, die zu preiswerten Brotzeiten und oft noch selbst gebrautem Bier einladen (einige Brauereien und Biergärten des Landkreises Forchheim finden Sie hier).

Ich würde mich freuen, wenn Sie die eine oder andere Strecke gehen und mir eine kurze Rückmeldung schreiben würden, wie es Ihnen gefallen hat.

Viel Spaß und nette Begegnungen unterwegs!

Tipp für ein interessantes Ziel: Der "Emigrantenstein" in der Nähe des Schlossparks Fantaisie in Eckersdorf-Donndorf bei Bayreuth

Dessen Inschrift von 1796 zeigt, dass humanitäre Hilfe für Asylsuchende auch damals keine Selbstverständlichkeit war:

"Unter der Regierung
Friedrich Wilhelm des Zweyten
Da Carl August von Hardenberg
Dirigierender Minister war,
Fanden in diesen glücklichen Landen
Tausende eine Freystätte
Die auswärts den Wanderstab
Haben ergreifen müssen.
Und Menschenliebe, Wohlthätigkeit und Edelmuth
Die noch mehr verscheucht waren
Zogen sich in das Herz dieses Monarchen zurück.
Rufe du Fels den kommenden Jahrhunderten
Diese denkwürdige Zeit
Ins Gedächtnis zurück.
Und die alles belohnende ewige Gerechtigkeit
Löse unsere Schuld
Durch Erfüllung der Wünsche
Unseres reinsten Danks.
1796
Von einem französischen Ausgewanderten."

 

Zum Teufelstisch und zu den Sinterstufen der Lillach

Weglänge zur Lillachquelle ca. 7 km, zum Teufelstisch ca. 5 km

Startpunkt: Bahnstation Weißenohe oder der Parkplatz auf der anderen Straßenseite bei dem kleinen Recyclinghof

Der Weg: Wir gehen zunächst in Richtung des unübersehbaren Klosters von Weißenohe und werfen nach Möglichkeit einen Blick in den Hof der Anlage. An der nächsten Straßengabelung halten wir uns rechts und erreichen auf der Dorfhauser Straße den Weißenhoher Ortsteil Dorfhaus. Am Ortsausgang weisen uns ein Holzschild und der gelbe Querbalken den Weg nach links zum "Lillingbrunnen" und zu den Sinterstufen. Über einen schönen Talweg wandern wir immer am Ufer der Lillach entlang.
Wo das Gefälle des Baches steiler wird, beginnen die Sinterterrassen und mehrere Aussichtspunkte mit Sitzbänken laden zum Verweilen ein. Über einige Stufen gelangen wir schließlich zum Lillingbrunnen, dessen klares Quellwasser man ruhig einmal probieren sollte.
Wir überqueren den Holzsteg und folgen nun der Ausschilderung nach Dorfhaus/Weißenohe den Wurzelpfad bergauf. Bald wird der Weg wieder ebener und der grüne Querbalken begleitet uns zurück nach Dorfhaus.
Dann überqueren wir die Lillach und folgen dem gelben Querbalken auf guten Wegen um die Ortschaft. Zuletzt zweigt der Weg rechts nach Weißenohe ab und in einer scharfen Linkskurve kommen wir in die Weiherstraße. An einem Kinderspielplatz geradeaus vorbei und anschließend rechts erreichen wir in Kürze den Startpunkt.

Für die Runde zum Teufelstisch überqueren wir die Bundesstraße und die Bahnschienen. Nach etwa hundertfünfzig Metern führt uns der grüne Kreis die geschotterte Weinbergstraße recht steil hinauf zum Wald. Am Weinberg vorbei halten wir uns an einer Weggabelung links und an der nächsten T-Kreuzung weist bereits ein Holzschild zum Teufelstisch, den wir nach einem guten Kilometer erreichen. Wir gehen noch ein Stückchen bergauf zur Sitzgruppe auf dem Eberhardsberg, wo wir uns eine verdiente Rast gönnen. Linkshaltend gelangen wir, zuletzt über ein paar Stufen, auf einen breiten Forstweg. Hier gehen wir links und folgen stets dem grünen Kreis bergab. Zuletzt auf asphaliertem Sträßchen stoßen wir auf den Querweg, der uns entlang der Bahnlinie zurück nach Weißenohe bringt.

 

Oberers Trubachtal und Großenoher Tal

Weglänge ca. 10,5 km

Startpunkt: Parkplatz zwei Kilometer talabwärts von Obertrubach

Der Weg: Wir überqueren die Straße und folgen dem mit blauem Querbalken markierten Wanderweg talabwärts. Gleich auf dem ersten Stück geht es steil bergauf in den Wald und wieder hinab zum Ufer der Trubach.
Der grüne Punkt lädt zu einem Abstecher zur Ruine Wolfsberg ein, die sehr fotogen den gleichnamigen Ort überragt. Hinter Wolfsberg führt unser Weg ein kurzes Stück durch den Wald, bevor wir Untertrubach erreichen.
Auf einem ruhigen Asphaltsträßchen wandern oder rollen wir weiter am Bach entlang und an der Kirche vorbei Richtung Haselstauden. Wir lassen den Weiler jedoch rechts liegen und bleiben auf dem breiten Schotterweg links der Trubach, bis nach einer weiten Linkskurve Dörnhof vor uns auftaucht.
Ab hier ist der Weg mit dem blauen Balken markiert. Wir genießen die Ruhe und Schönheit des Großenoher Tals bis zum gleichnamigen Weiler. Von dort setzen wir unseren Weg, der nun mit dem roten Diagonalkreuz markiert ist, auf dem Sträßchen nach Schossaritz fort. Schon nach etwa hundert Metern biegt die Markierung rechts ab. Zwischen Kiefernwald-gesäumten Feldern steigen wir leicht an und stoßen nach rund einem halben Kilometer auf eine auffällige Kreuzung mit Straßenschildern.
Wir gehen linkshaltend leicht bergab Richtung Schossaritz und erreichen den hübschen Ort zuletzt über das von Großenohe kommende Sträßchen. Wir durchqueren Schossaritz, bis kurz nach dem Ortsausgang die asphaltierte Straße in einen gepflasterten Feldweg übergeht, der mit dem blauen Punkt markiert ist. Diesem Fahrweg folgen wir stets geradeaus und zuletzt in einigen Kurven bergab ins Trubachtal.
Hier überqueren wir die Straße und passieren linkshaltend die Ziegelmühle und Reichelsmühle. Unterhalb des Richard-Wagner-Felsens wird der Weg noch einmal holprig. In der nächsten Kurve sind wir dann bereits zurück am Auto.

 

Durch das Kernland der Schlüsselberger Edelherren

Weglänge ca. 14 km, bei Fahrt mit der Museumsbahn ca. 6 oder 9 km

Startpunkt: Parkplatz oberhalb von Muggendorf ca. dreihundert Meter hinter dem Ortsausgangsschild Richtung Doos bzw. Bahnhof Muggendorf.

Der Weg: Vom Parkplatz bringt uns der mit rotem Balken markierte Weg in den Wald und an einem Aussichtspunkt vorbei zu einer Kreuzung. Hier lassen wir uns keinesfalls einen Abstecher zur Rosenmüllerhöhle entgehen.
Anschließend folgen wir dem blauen Kreis bergab und biegen bei einigen Häusern rechts ein. An der nächsten und übernächsten Kreuzung steigt der Weg rechts an und bringt uns zuletzt über Felder nach Neudorf.
Wir folgen dem blauen Kreis bis zum Ortsende. Hier halten wir uns links aufwärts und kommen bald wieder in den Wald. Nach einigen Kurven stehen wir vor dem doppelten Felsentor des Schwingbodens und kurz darauf wartet mit der Schönsteinhöhle gleich die nächste Attraktion auf uns. Bei einer Wanderhütte biegt unser Weg erst scharf rechts, wenig später links ab in das Lange Tal. Bald stoßen wir wieder auf den roten Balken und folgen ihm rechts aufwärts. Bei einem kleinen Pavillon geht es gerade hinab, dann rechtshaltend bis zu einer Abzweigung zur sehenswerten Felsenschlucht Guckhüll.
Weiter führt unser Weg am Felskoloss Klararuh vorbei und in einer Rechtsschleife zur Muschelquelle und zu einer Kneippanlage. Wir folgen jetzt dem schwarzen Kreis zur Ruine Streitburg, einem fantastischen Aussichtspunkt hoch über dem Wiesenttal. Dann bringt uns der schwarze Kreis hinab zur Straße und am Schauertaler Turm vorbei zur Binghöhle.
Über Stufen gelangen wir hinab nach Streitberg. Hier kommen wir direkt am Ammoniten-Museum vorbei, bevor wir rechtshaltend auf die andere Talseite nach Niederfellendorf gehen und links abbiegen. Hinter dem Schwimmbad führt unser Weg steil rechts empor zur ausgeschilderten Ruine Neideck (für Radfahrer ein echter Fitnesstest). Auch ein Abstecher zur Neideck-Grotte ist beschildert.
Von der Ruine führt das rote Kreuz wieder hinab ins Tal und an der Wiesent entlang. Zuletzt linkshaltend, kommen wir zu den ersten Häusern und dem Bahnhof von Muggendorf.
Jenseits der B470 weist ein Schild zum etwa sechshundert Meter entfernten Waldschwimmbad und zur Kneippanlage von Muggendorf, die noch einmal Abkühlung vor dem letzten Anstieg zum Parkplatz bieten. Dann steigen wir den "Klosterberg" steil hinauf und gelangen geradewegs zurück zum Startpunkt.

 

Die Höhlenwelt des "Muggendorfer Gebürgs"

Weglänge ca. 9 km

Startpunkt: Ausgeschilderter Wanderparkplatz ca. einen Kilometer südlich von Engelhardsberg

Der Weg: Am Waldrand ragt der Adlerstein unübersehbar hervor. Die Markierung gelber Kreis führt uns direkt an seinen Fuß und eine solide Treppe lädt zu seiner Besteigung ein. Dann folgen wir dem gelben Kreis in den Wald und gelangen zum Quackenschloss, einer oberirdischen Versturzhöhle ähnlich der Riesenburg.
Bald darauf kommen wir an den Waldrand. Hier biegt der Weg scharf links ab, um kurz darauf wieder rechts in den Wald zu führen. An einer Weggabelung bietet sich für geübte und trittsichere Wanderer die Variante durch den Zwecklersgraben an, die jedoch nur bei trockenen Verhältnissen zu empfehlen ist. Über Stock und Stein balancieren wir teils drahtseilgesichert durch eine eindrucksvolle Schlucht, die von üppiger Vegetation und steilen Felswänden umrahmt ist. Weniger Geübte folgen an der Weggabelung dem gelben Kreis nach rechts.
Beide Varianten treffen knapp einen Kilometer später wieder zusammen. Nach rund einem weiteren Kilometer erreichen wir die ersten Häuser von Muggendorf, wo links ein Direktweg zum Modelleisenbahn-Museum abzweigt. In der Ortsmitte gehen wir den "Klosterberg" rechts hoch, nach der Kirche links und an der nächsten Weggabelung rechts aufwärts.
An der folgenden Kreuzung lassen wir uns keinesfalls einen Abstecher zur ausgeschilderten Rosenmüllerhöhle entgehen. Anschließend folgen wir dem roten Balken in östlicher Richtung zurück nach Engelhardsberg. Hinter einem Aussichtspunkt verlassen wir den Wald und überqueren die Straße nach Doos. Am Pavillon lockt uns ein weiterer Rast- und Aussichtspunkt, bevor der Weg sich zu einer ruhigen Straße hinab- und anschließend zur Oswaldhöhle hinaufschlängelt. Unser Weg führt mitten durch die 62,5 Meter lange Durchgangshöhle. Am anderen Ende liegt der Eingang zur Wundershöhle, für deren Begehung jedoch geeignete Kleidung und Ausrüstung notwendig sind. Den folgenden Aussichtspunkt erreichen wir über einige Stufen, aber die besten Sitzplätze sind oft schon belegt. Ab hier führt uns das grüne Kreuz weiter durch den Wald und in einer Linksschleife zum Aussichtsturm Hohes Kreuz. Weiter bringt uns der gut markierte Weg bald zum Waldrand und rechtshaltend über Felder nach Engelhardsberg. Auf der Straße Richtung Moritz/Behringersmühle gelangen wir nach einem kurzen Stück zurück zum Startpunkt.

 

Vom Hetzleser Berg nach Effeltrich

Weglänge ca. 21 km

Startpunkt: Kleiner Wanderparkplatz auf dem Höhenrücken zwischen Kunreuth und Walkersbrunn

Der Weg: Gleich vom Parkplatz weg folgen Kinderwagenschieber - vor allem nach Regen - dem FO12 wenige Meter auf der Straße Richtung Walkersbrunn und dann rechts nach Pommer. Dort stoßen wir am Ortanfang auf den asphaltierten FO5, der rechtshaltend nach ca. 2 Kilometern zum Hauptweg führt.
Ansonsten zieht direkt hinter dem Parkplatz ein befestigter Fahrweg bergauf. Der rote Querbalken begleitet uns über eine Obstwiese in den Wald und an einem Wochenendhäuschen vorbei, bis sich linker Hand der Wald wieder lichtet.
An der nächsten Weggabelung überqueren wir linkshaltend das Feld, vorbei an einem Strommast. Am Waldrand folgen wir dann einem Sträßchen nach links. Nach etwa fünfhundert Metern stößt von links die Kinderwagen-Variante zu uns und gemeinsam biegen wir auf dem Radwg FO5 nach rechts ein. Zunächst auf einem breiten Waldweg, später auf einem asphaltierten Fahrsträßchen, geht es flott hinab nach Hetzles.
Im Ort biegen wir vor der Kirche rechts ab und passieren ein interessantes Taubenhäuschen. Kurz darauf bringt uns der Radweg Fränkische Schweiz RF linkshaltend aus dem Ort hinaus und über einen bequemen Feldweg nach Effeltrich.
Hier machen wir unbedingt einen Abstecher zur Wehrkirche und der 1000-jährigen Linde, bevor wir den Ort Richtung Gaiganz verlassen. Wo die Straße eine Rechtskurve macht, leitet der blaue Kreis als schöner Feldweg geradeaus und dann rechts nach Gaiganz.
Wir folgen jetzt der Straße hinab nach Ermreus, biegen aber gleich nach den ersten Häusern wieder rechts ab. Der meist gepflasterte Feldweg ist ab hier mit FO12 markiert. Zu unserer Rechten erhebt sich der Hetzleser Berg, linker Hand ragt unübersehbar das Walberla aus der Ebene auf.
In Weingarts gehen Wanderer nach einer Rechtskurve am besten schnurgerade den Berg hinauf, während Radfahrer vorzugsweise auf der weniger steilen Straße bleiben. Auf der Anhöhe sind wir wieder zurück am Startpunkt.

 

Rund um das Walberla

Weglänge ca. 6 km

Startpunkt: Von Wiesenthau nach Schlaifhausen. Kurz nach dem Gasthaus Kroder vor der Kirche links einbiegen (Schild "Walberla").
Der Wanderparkplatz liegt ca. einen Kilometer außerhalb des Ortes.

Der Weg: Vom Parkplatz gehen wir auf dem Sträßchen weiter bergauf bis in die Senke zwischen den beiden Gipfeln Walberla und Rodenstein. Auf der Höhe liegt hier die namengebende Walpurgiskapelle vor uns.
Doch zunächst steigen wir auf dem mit rotem Karo markierten Naturlehrpfad rechtshaltend zum Rodenstein hinauf. Von hier bietet sich eine herrliche Fernsicht Richtung Forchheim. Sollten hier oben lautes Klimpern und unverständliche Rufe zu hören sein, ist nicht etwa eine Kuhherde ausgebüxt, sondern Kletterer an der Südwestwand tätig. Der Rodenstein ist einer der ältesten Kletterfelsen in der Fränkischen Schweiz und bietet vor allem Routen in den unteren und mittleren Schwierigkeitsgraden. Jenseits des Gipfels geht es auf felsdurchsetztem Pfad bergab und an der nächsten Kreuzung stoßen wir auf die Markierungen Walberla und roter Kreis. Wir folgen ihnen nach links in den Wald und gelangen leicht bergab auf einen breiten Weg. Bei der nächsten Weggabelung nach etwa 800 Metern folgen wir diesen Markierungen nach links. Oberhalb des Weges ragen mächtige Felsabbrüche auf.
Wo sich die beiden Markierungen trennen, halten wir uns rechts des Fichtenwäldchens auf dem schmaleren Weg. An der nächsten Kreuzung führt Walberla gleich in alle drei Richtungen weiter - wir biegen rechts ab. Linker Hand ist das Felsmassiv des Walberla nicht zu übersehen. Dass nicht auch hier geklettert wird, liegt nur an einem entsprechenden Verbot.
In einer Linksschleife zieht der Weg oberhalb von Kirchehrenbach ohne großen Höhenunterschied dahin. Wir passieren eine Schranke und folgen an der nächsten Weggabelung der Markierung rot-weißes Dreieck nach links. Bald erreichen wir einen Aussichtspunkt mit "Gipfelkreuz". Durch lichtes Gehölz zieht das rot-weiße Dreieck weiter bergauf zur Walpurgiskapelle. Hier zweigen deutliche Spuren links zum Aussichtsgipfel des Walberla ab. Von der Kapelle gehen wir südlich hinab und an der Wegkreuzung rechts zurück zum Parkplatz und nach Schlaifhausen.

 

Der Therapeutische Wanderweg

Weglänge ca. 5,7 km, gesamte Strecke ca. 9,5 km
Der beliebte Rundwanderweg verläuft abseits der Straßen durch ruhige Trockentäler und schattigen Mischwald. Der kürzere Therapeutische Wanderweg ist sowohl für Senioren als auch mit Kinderwagen bestens geeignet. Der Weg durch das Gründleintal nach Bärnfels ist zwar nahezu eben, doch sind einzelne Abschnitte recht holprig.

Startpunkt: Wanderparkplatz wenige hundert Meter hinter Obertrubach rechts der Straße Richtung Gößweinstein.

Der Weg: Wir folgen dem Holzschild "Nach Leienfels 3 km" und biegen kurz darauf auf dem breiten Weg rechts ab. An der nächsten Kreuzung zweigt der Umweg nach Bärnfels links ab. Der Weg durch das Gründleintal ist teils schmal und etwas holprig und unter anderem mit dem gelben Dreieck markiert. In Bärnfels biegen wir auf der Straße rechts ab und haben kurz darauf die Möglichkeit, zur Ruine Bärnfels aufzusteigen. Anschließend begleitet uns der gelbe Kreis aus dem Ort hinaus und der rote Punkt bringt uns hinab ins Teichtal. Wer dagegen nur den Therapeutischen Wanderweg gehen möchte, folgt dem roten Herz durch eine Art Hohlweg und an der nächsten Gabelung nach links. Etliche Felsblöcke säumen den Weg und im Teichtal stoßen wir wieder auf den Weg, der von Bärnfels kommt. Gemeinsam geht es nun an der nächsten Abzweigung rechts zum gegenüber liegenden Waldrand. Während das rote Herz kontinuierlich ansteigend nach rechts führt, zweigt der Umweg nach Leienfels links ab: Zunächst folgen wir dem gelben Querbalken und überqueren die nächste Kreuzung. Kurze Zeit später treffen wir auf das blaue Kreuz, eine steilere Direktvariante nach Leienfels. Wir bleiben jedoch auf dem breiten Forstweg. Links oberhalb von uns sehen wir zwischen Bäumen die Felsen, auf denen die Burgruine steht. Nach einer weiten Linksschleife bringt uns das gelbe Kreuz über einen Felsdurchgang zu den Häusern und leicht linkshaltend auch hinauf zur Ruine Leienfels. Anschließend gehen wir auf gleichem Weg zurück in den Wald, halten uns kurz links und folgen dann dem gelben Kreuz nach rechts. Nach etwa dreihundert Metern verlassen wir allerdings diese Markierung. Auf einem breiten Forstweg gelangen wir rechtshaltend wieder auf den Therapeutischen Wanderweg. Hier folgen wir dem roten Herz bergab und sehen bald rechter Hand im Wald ein auffallendes Felsentor. An der nächsten Weggabelung halten wir uns rechts, zuletzt durch einen Hohlweg. Wenig später erreichen wir den bereits bekannten Wegabschnitt und gehen zurück zum Parkplatz.

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Routen mit freundlicher Genehmigung von Nicole Luzar aus ihrem Buch "FRÄNKISCHE SCHWEIZ Natur, Kultur, Geschichte erleben - mit 30 Tourentipps für die ganze Familie" (Berg- und Freizeitverlag Nicole Luzar, ISBN 978-3-00-013183-7) entnommen.